Mit dem kostenlosen Google Ads Rechner kannst du wichtige Kennzahlen deiner Kampagnen berechnen und verschiedene Szenarien durchspielen. Ermittle unter anderem, wie viele Klicks und Leads mit deinem Budget möglich sind, welchen CPC oder CPA du maximal zahlen solltest und welchen ROAS du für eine profitable Kampagne benötigst.
Gib einfach deine vorhandenen Werte ein oder nutze die hinterlegten Beispiele. Der Rechner zeigt dir sofort die wichtigsten Kennzahlen für deine Google-Ads-Planung.
Performance schätzen
Was kann dein Monatsbudget erreichen?
Berechne Klicks, Leads, Kunden, Umsatz und ROAS entlang deines gesamten Funnels.
Klickpreis kalkulieren
Wie hoch darf dein CPC maximal sein?
Der maximale CPC entspricht dem erwarteten Deckungsbeitrag eines Klicks am Break-even.
Ist-Werte und Zielplanung
Conversions auswerten und Budget planen
Akquisekosten begrenzen
Was darf ein Neukunde maximal kosten?
Reserviere einen Teil des Umsatzes als Zielgewinn; der verbleibende Deckungsbeitrag steht für die Akquise zur Verfügung.
Profit statt Umsatz
Wie profitabel ist deine Kampagne?
ROAS betrachtet nur Umsatz und Werbekosten. Der Profit berücksichtigt zusätzlich deine variablen Kosten.
Rentabilitätsschwelle
Welchen ROAS brauchst du mindestens?
Der Break-even-ROAS zeigt, wie viel Umsatz je Werbe-Euro nötig ist, bevor Gewinn entsteht.
Alle Berechnungen erfolgen lokal in deinem Browser. Es werden keine Eingaben gespeichert oder übertragen. Ergebnisse sind Planwerte und keine Garantie für die tatsächliche Kampagnenleistung.
Welche Kennzahl beantwortet welche Frage?
- Budget: Schätzt Klicks, Leads, Kunden, Umsatz und ROAS auf Basis deiner eingegebenen Funnel-Werte.
- CPC: Berechnet den maximalen Klickpreis am Break-even auf Basis deines Deckungsbeitrags.
- Leads: Berechnet Conversion-Rate und CPL aus vorhandenen Daten oder ermittelt das benötigte Budget für ein gewünschtes Lead- oder Kundenziel.
- CPA: Zeigt, was ein Neukunde bei gewünschter Gewinnmarge maximal kosten darf.
- ROAS: Stellt Umsatz, Werbekosten und variable Kosten gegenüber und berechnet daraus ROAS und erwarteten Profit.
- Break-even: Übersetzt deine Deckungsbeitragsmarge in den mindestens erforderlichen ROAS für eine kostendeckende Kampagne.
Die einzelnen Kennzahlen und Berechnungen werden weiter unten ausführlicher erklärt. So kannst du den Rechner zunächst direkt nutzen und bei Bedarf nachlesen, wie CPC, CPL, CPA, ROAS und Break-even zusammenhängen.
Was kannst du mit dem Google Ads Rechner berechnen?
Mit dem Google Ads Rechner kannst du unterschiedliche Szenarien für deine Kampagnen durchspielen und wichtige Kennzahlen miteinander verknüpfen. Dadurch lässt sich beispielsweise abschätzen, welches Ergebnis mit einem bestimmten Monatsbudget möglich ist oder welches Budget du für ein gewünschtes Ziel ungefähr benötigst.
Der Rechner eignet sich sowohl für die Planung neuer Kampagnen als auch für die Bewertung bestehender Google-Ads-Kampagnen. Statt CPC, Leads, CPA oder ROAS einzeln zu berechnen, kannst du die wichtigsten Werte direkt miteinander kombinieren.
Du kannst beispielsweise folgende Fragen beantworten:
- Wie viele Klicks sind mit meinem Budget möglich?
- Wie viele Leads kann ich bei einer bestimmten Conversion-Rate erwarten?
- Wie hoch sind meine Kosten pro Lead?
- Wie viele Kunden können aus den Leads entstehen?
- Welcher Umsatz ist bei einem bestimmten Auftragswert möglich?
- Wie hoch ist mein CPA?
- Welchen ROAS erreicht meine Kampagne?
- Welchen CPC kann ich maximal zahlen?
- Welches Budget benötige ich für eine bestimmte Anzahl an Leads?
- Welcher CPA ist bei meiner gewünschten Gewinnmarge maximal möglich?
- Welchen ROAS muss meine Kampagne mindestens erreichen?
- Wie verändern sich Profit und Wirtschaftlichkeit bei unterschiedlichen Werbekosten?
Die Ergebnisse sind immer als Planwerte und Orientierung zu verstehen. Tatsächliche Ergebnisse können je nach Branche, Wettbewerb, Keywords, Zielgruppe, Anzeigenqualität, Landingpage und weiteren Faktoren deutlich abweichen.
Die wichtigsten Google-Ads-Kennzahlen einfach erklärt
CPC – Cost per Click
Der CPC beschreibt die durchschnittlichen Kosten für einen Klick auf deine Google-Anzeige.
Wenn du beispielsweise 1.000 Euro Werbebudget zur Verfügung hast und dein durchschnittlicher CPC bei 2 Euro liegt, kannst du rechnerisch etwa 500 Klicks erzielen.
Der tatsächliche CPC hängt unter anderem vom Wettbewerb, den verwendeten Keywords, der Anzeigenqualität, der Zielgruppe und der Branche ab.
Ein niedriger CPC ist dabei nicht automatisch besser. Entscheidend ist letztlich, ob aus den Klicks auch Leads und Kunden entstehen.
Conversion-Rate
Die Conversion-Rate gibt an, wie viele Besucher eine gewünschte Aktion durchführen.
Eine Conversion kann beispielsweise sein:
- eine Kontaktanfrage
- eine Registrierung
- ein Download
- ein Kauf
- eine Terminbuchung
Erreichen 100 Besucher deine Website und vier davon senden eine Anfrage, liegt die Conversion-Rate bei 4 Prozent.
Gerade bei der Google-Ads-Planung ist die Conversion-Rate besonders wichtig, da sie einen großen Einfluss auf die Kosten pro Lead und die gesamte Wirtschaftlichkeit einer Kampagne hat.
CPL – Cost per Lead
Der CPL steht für Cost per Lead und beschreibt die durchschnittlichen Kosten für einen generierten Lead.
Die Berechnung lautet:
Werbekosten ÷ Anzahl der Leads = CPL
Werden beispielsweise 2.000 Euro Werbebudget eingesetzt und daraus entstehen 32 Leads, beträgt der CPL:
2.000 € ÷ 32 = 62,50 € pro Lead
Je niedriger der CPL bei gleichbleibender Leadqualität ist, desto effizienter arbeitet die Kampagne.
Ein niedriger CPL allein bedeutet allerdings noch nicht automatisch, dass eine Kampagne erfolgreich ist. Entscheidend ist auch, wie viele dieser Leads später tatsächlich zu Kunden werden.
CPA – Cost per Acquisition
Der CPA beschreibt die durchschnittlichen Werbekosten pro gewonnenem Kunden beziehungsweise pro gewünschter Akquisition.
Die Berechnung lautet:
Werbekosten ÷ Anzahl der gewonnenen Kunden = CPA
Werden beispielsweise 2.000 Euro Werbebudget investiert und daraus entstehen acht Kunden, beträgt der CPA:
2.000 € ÷ 8 = 250 €
Ob ein CPA von 250 Euro wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt stark vom Wert eines Kunden, der Marge und dem jeweiligen Geschäftsmodell ab.
Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von mehreren Tausend Euro kann ein CPA von 250 Euro sehr attraktiv sein. Bei einem Produkt mit geringem Warenwert kann derselbe CPA dagegen deutlich zu hoch sein.
Der CPA-Rechner hilft dir deshalb auch dabei zu bestimmen, was ein neuer Kunde unter Berücksichtigung deiner gewünschten Gewinnmarge maximal kosten darf.
ROAS – Return on Ad Spend
Der ROAS zeigt das Verhältnis zwischen dem durch Werbung erzielten Umsatz und den dafür eingesetzten Werbekosten.
Die Berechnung lautet:
Umsatz ÷ Werbekosten × 100 = ROAS
Werden beispielsweise 2.000 Euro in Google Ads investiert und daraus entstehen 12.000 Euro Umsatz, beträgt der ROAS:
12.000 € ÷ 2.000 € × 100 = 600 %
Das bedeutet:
Aus 1 Euro Werbebudget entstehen rechnerisch 6 Euro Umsatz.
Ein hoher ROAS klingt zunächst positiv. Ob die Kampagne tatsächlich profitabel ist, hängt jedoch zusätzlich von der Marge und weiteren Kosten ab.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Wareneinsatz
- Versandkosten
- Zahlungsgebühren
- Provisionen
- Personalkosten
- weitere variable Kosten
Aus diesem Grund sollte der ROAS niemals vollkommen isoliert betrachtet werden.
Was bedeutet Break-even bei Google Ads?
Der Break-even bezeichnet den Punkt, an dem eine Google-Ads-Kampagne ihre Kosten gerade deckt.
Dabei reicht es nicht aus, nur Umsatz und Werbekosten miteinander zu vergleichen. Entscheidend ist vielmehr, welcher Anteil des Umsatzes nach Abzug der variablen Kosten tatsächlich zur Deckung der Werbekosten zur Verfügung steht.
Ein Unternehmen mit einer hohen Deckungsbeitragsmarge kann deshalb einen niedrigeren ROAS benötigen als ein Unternehmen mit sehr geringen Margen.
Der Break-even-ROAS zeigt, welchen ROAS eine Kampagne mindestens erreichen muss, damit sie unter den gewählten Annahmen kostendeckend arbeitet.
Liegt der tatsächliche ROAS darüber, entsteht unter diesen Annahmen ein positiver Beitrag. Liegt er darunter, reichen Umsatz und Deckungsbeitrag nicht aus, um die Werbekosten vollständig zu decken.
Warum lohnt es sich, verschiedene Szenarien zu berechnen?
Bei Google Ads lassen sich viele Kennzahlen nicht unabhängig voneinander betrachten.
Steigt beispielsweise der CPC, erhältst du bei gleichem Budget weniger Klicks. Sinkt gleichzeitig die Conversion-Rate, steigen zusätzlich die Kosten pro Lead.
Schon kleine Veränderungen können deshalb einen deutlichen Einfluss auf das Ergebnis einer Kampagne haben.
Ein Beispiel:
Szenario A
Monatsbudget: 2.000 €
CPC: 2,50 €
Conversion-Rate: 4 %
Ergebnis:
800 Klicks
32 Leads
62,50 € CPL
Steigt der durchschnittliche CPC dagegen auf 4 Euro, stehen bei gleichem Budget nur noch rund 500 Klicks zur Verfügung.
Bei einer weiterhin angenommenen Conversion-Rate von 4 Prozent entstehen daraus ungefähr 20 Leads.
Der CPL steigt damit auf:
2.000 € ÷ 20 = 100 €
Allein durch den höheren Klickpreis steigen die Kosten pro Lead in diesem Beispiel also von 62,50 Euro auf 100 Euro.
Mit dem Google Ads Rechner kannst du solche Szenarien schnell durchspielen und miteinander vergleichen.
Welche Werte sollte ich für die Berechnung verwenden?
Am besten verwendest du echte Daten aus deinen bisherigen Google-Ads-Kampagnen.
Geeignet sind beispielsweise Durchschnittswerte aus einem ausreichend langen Zeitraum, der für deine aktuelle Kampagnensituation repräsentativ ist.
Wenn noch keine eigenen Daten vorhanden sind, kannst du zunächst mit Annahmen arbeiten und mehrere Szenarien berechnen.
Sinnvoll sind beispielsweise drei Varianten:
Optimistisches Szenario: niedriger CPC und hohe Conversion-Rate
Realistisches Szenario: durchschnittlich erwartete Werte
Vorsichtiges Szenario: höherer CPC und niedrigere Conversion-Rate
Dadurch erhältst du ein besseres Gefühl dafür, wie stark sich unterschiedliche Annahmen auf Budget, Leads, Kunden und Wirtschaftlichkeit auswirken können.
Reicht ein guter ROAS für eine erfolgreiche Google-Ads-Kampagne?
Nicht unbedingt.
Ein hoher ROAS bedeutet zunächst lediglich, dass im Verhältnis zum eingesetzten Werbebudget viel Umsatz erzielt wurde.
Für die tatsächliche Wirtschaftlichkeit spielen jedoch weitere Faktoren eine Rolle.
Dazu gehören unter anderem:
- Deckungsbeitrag beziehungsweise Marge
- durchschnittlicher Auftragswert
- Wiederkäufe
- Customer Lifetime Value
- Stornierungen und Retouren
- Vertriebskosten
- Personalkosten
- Qualität der generierten Leads
Gerade bei Dienstleistungen und im B2B-Bereich kann deshalb auch ein vergleichsweise hoher CPA wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn ein gewonnener Kunde langfristig einen hohen Wert besitzt.
Google Ads nicht nur nach Klicks bewerten
Viele Google-Ads-Auswertungen konzentrieren sich zunächst auf Klicks, Impressionen oder den CPC.
Für die eigentliche Bewertung einer Kampagne sind jedoch häufig die späteren Schritte im Funnel entscheidender.
Ein typischer Ablauf kann beispielsweise so aussehen:

Deshalb sollte eine Kampagne möglichst nicht ausschließlich anhand des CPC bewertet werden.
Ein höherer CPC kann beispielsweise vollkommen in Ordnung sein, wenn die daraus entstehenden Besucher häufiger konvertieren oder besonders wertvolle Kunden generieren.
Umgekehrt hilft ein sehr niedriger CPC wenig, wenn zwar viele Besucher auf die Website kommen, daraus aber kaum Anfragen oder Käufe entstehen.
Häufige Fragen zum Google Ads Rechner
Sind die Ergebnisse des Rechners garantiert?
Nein. Die Berechnungen basieren auf den von dir eingegebenen Werten und dienen der Planung und Orientierung.
Die tatsächliche Performance einer Google-Ads-Kampagne kann von diesen Berechnungen abweichen.
Was ist ein guter CPC bei Google Ads?
Einen allgemein gültigen guten CPC gibt es nicht.
Die Klickpreise unterscheiden sich je nach Branche, Wettbewerb, Zielgruppe, Keywords und Region teilweise erheblich.
Wichtiger als ein möglichst niedriger CPC ist deshalb die Frage, ob aus den Klicks wirtschaftlich sinnvolle Leads oder Kunden entstehen.
Was ist ein guter CPL?
Auch beim Cost per Lead gibt es keinen allgemeingültigen Idealwert.
Ein CPL von 100 Euro kann für ein Unternehmen sehr gut funktionieren, während bereits 20 Euro für ein anderes Unternehmen zu teuer sein können.
Entscheidend ist, wie viele Leads tatsächlich zu Kunden werden und welchen wirtschaftlichen Wert diese Kunden besitzen.
Was ist ein guter CPA?
Der sinnvolle CPA hängt davon ab, wie viel ein gewonnener Kunde für dein Unternehmen wert ist.
Dabei sollten nicht nur Umsatz und Auftragswert berücksichtigt werden, sondern auch Marge, variable Kosten und die gewünschte Gewinnspanne.
Der CPA-Rechner kann dir dabei helfen, aus diesen Werten einen maximal vertretbaren CPA abzuleiten.
Was ist ein guter ROAS?
Einen universellen Zielwert gibt es auch beim ROAS nicht.
Welcher ROAS erforderlich ist, hängt vor allem von deiner Deckungsbeitragsmarge und den weiteren Kosten des Unternehmens ab.
Ein Unternehmen mit niedriger Marge benötigt in der Regel einen höheren ROAS als ein Unternehmen, bei dem ein großer Anteil des Umsatzes als Deckungsbeitrag zur Verfügung steht.
Was ist der Unterschied zwischen ROAS und Break-even-ROAS?
Der tatsächliche ROAS zeigt, welches Verhältnis zwischen Umsatz und Werbekosten erreicht wurde oder erwartet wird.
Der Break-even-ROAS zeigt dagegen, welcher ROAS mindestens notwendig ist, damit die Werbekosten unter Berücksichtigung der Deckungsbeitragsmarge gedeckt werden.
Der Vergleich beider Werte kann deshalb bei der Beurteilung helfen, ob eine Kampagne unter den gewählten Annahmen wirtschaftlich arbeitet.
Kann ich den Rechner auch für Microsoft Ads verwenden?
Grundsätzlich ja.
Kennzahlen wie CPC, Conversion-Rate, CPL, CPA und ROAS werden auch bei Microsoft Advertising und anderen Performance-Marketing-Kanälen verwendet.
Der Rechner wurde zwar als Google Ads Rechner aufgebaut, die grundlegenden Berechnungen lassen sich aber auch auf andere CPC-basierte Werbekampagnen übertragen.